Lageerfassung in Echtzeit, Kaskadensimulation und automatisch vorbereitete NIS-2-Meldungen an das BSI für Betreiber kritischer Infrastrukturen und Führungsstäbe im Bevölkerungsschutz.
Echte Benutzeroberfläche des KRITIS-Lagezentrums
Jedes Modul ist nach den operativen Erfordernissen von Krisenstäben (BBK / BSI / Landesministerien) und KRITIS-Betreibern ausgelegt.
Kartendarstellung in Echtzeit mit Filter nach Sektoren (Energie, Wasser, IT und TK, Gesundheit, Transport, Verwaltung, Ernährung). Umschaltbare Ebenen von der Kommune (Leitstelle) über das Land bis zum Bund (GMLZ) und zur zivil-militärischen Zusammenarbeit mit der Bundeswehr.
Berechnet schrittweise die Ausbreitung von Primärausfällen (z. B. Umspannwerk AST-ENG-001) über physische und logische Versorgungsabhängigkeiten bis zu Krankenhäusern und Wasserversorgern.
Strukturierte Bearbeitung von Vorfällen der Schweregrade SEV1_CRITICAL bis SEV3_MINOR. Automatische Meldeentwürfe an das BSI mit Fristüberwachung (24 h Frühwarnung, 72 h Detailbericht) und Gegenmaßnahmen unter menschlicher Freigabe.
Koordination amtlicher Hilfeanträge an die Bundeswehr (Landeskommando / KVK / BVK) und das THW. Bereitstellung von Notstrom-Großaggregaten, Hochleistungspumpen und Lufttransport mit Verfolgung der Ankunftszeiten.
Umfassendes Verzeichnis aller physischen und digitalen KRITIS-Knoten mit Angaben zu Redundanzgraden (N, N+1, 2N), USV-Überbrückungszeiten in Stunden und NIS-2-Kritikalitätsstufen.
Schnittstellen zu SCADA/OPC UA, GIS (WFS/WMS), BSI-MIM, TAK CoT und STANAG 4586. Fortlaufende kryptografische Prüfung per mTLS, OIDC/JWT und SHA-256-Hashverkettung zum Schutz vor Manipulation.
Steuerung der autonomen Ultrafast-Agenten. Wahl zwischen manuellem Bedienermodus (Mensch entscheidet) und Vollautonomie sowie taktischen Regelwerken je nach Bedrohungslage.
Ausgabe fertiger Lageberichte nach BSI- und BBK-Vorgaben als PDF oder Druck sowie automatische Formatausgabe für militärische und behördliche Führungssysteme (ATAK / WinTAK CoT XML).
Wie im integrierten Hilfemodul des Lagezentrums umgesetzt, folgt jede Lagebewertung einer festen Logik in vier Phasen – von der Lageerfassung bis zur rechtlich und operativ abgesicherten Maßnahme.
Die GIS-Lagekarte visualisiert aktuell die KRITIS-Infrastruktur und Echtzeit-Vorfälle in allen Sektoren auf föderaler Ebene.
"Geografische Nähe oder geteilte Versorgungsstränge (z.B. Trassen) können bei physischen Sabotageakten oder Naturkatastrophen zu simultanen Ausfällen führen."
Um das tatsächliche Risiko abzuschätzen, muss die visuelle Lage mit den logischen Netzwerkabhängigkeiten abgeglichen werden.
Aktivieren Sie die Ebene "Kaskadenpfade", um physische und logische Abhängigkeiten sichtbar zu machen. Klicken Sie auf kritische Assets (rot), um Detailinformationen abzurufen.
Testen Sie Kaskadensimulationen, lösen Sie NIS-2-Vorfallsmeldungen aus und fordern Sie Notstromaggregate über die integrierte ZMZ-Übersicht (Art. 35 GG) an.